pure food – Oster Menu 2014

Zutaten für jeweils 3 -4 Personen

Blattsalat mit Avocadosauce

  • 1 Bio-Kopfsalate, gerüstet und gewaschen
  • ½ Bund glatte Petersilie, gewaschen und Blätter abgezupft
  • 1 reife Bio-Avocado
  • 1/2 dl Olivenöl extra vergine
  • Balsamico oder Zitronensaft (optional)
  • Salz und Pfeffer
  • Wasser

Avocado in der Mitte halbieren, Kern entfernen, aus der Schale lösen und in einen Rührbecher geben. Olivenöl, Balsamico, Salz Pfeffer uns ein paar Esslöffel Wasser dazugeben. Mit dem Handmixer oder Küchenmaschine alles gut pürieren. Mehr Wasser dazugeben, falls die Sauce zu dickflüssig ist.

Kopfsalat und Petersilienblätter auf Teller verteilen und erst kurz vor dem Servieren die Sauce darüber verteilen

Ostermenu Kopfsalat

Lammgigot mit wildem Spargel und neuen Kartoffeln

  • 1 Bio-Lammgigot von ca. 1.5 kg
  • ca. 500g wilder Spargel (oder Bio-Spargel), gewaschen und gerüstet
  • ca. 400g neue Bio-Kartoffeln mit Haut, gut gewaschen
  • ½  Bund frischer Rosmarin
  • 1 EL grobes Meersalz
  • Pfeffer
  • Schnur

Lammgigot mind. eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 200°C aufheizen.

Lammgigot rundherum mit dem Meersalz einreiben,  Rosmarienzweige auf dem Gigot verteilen und mit der Schnur befestigen (siehe Bild).

Ostermenu Lamm 1

Backblech mit Backpapier auslegen und Lammgigot darauflegen. Nochmals Salz darüberstreuen und grosszügig pfeffern. Lammgigot für 30 Minuten in den Ofen schieben.

Nach 30 Minuten die Temperatur auf 160°C reduzieren und Kartoffeln ebenfalls auf das Backblech geben. Das Gigot mit dem ausgetretenen Lammfett bestreichen. Nochmals 30 Minuten garen.

Das Gigot ist jetzt seit einer Stunde im Backofen. Nochmals Gigot mit ausgetretenem Fett bestreichen. Kartoffeln ebenfalls im Fett drehen und Spargeln auf das Blech legen. (Achtung: normaler Spargel der Länge nach einmal durchschneiden) Nochmals ca. 30 Minten garen.

Das Gigot aus dem Backofen nehmen und für ca. 20 Minuten in Alufolio einpacken und ruhen lassen, damit der Saft sich im Fleisch verteilen kann und nicht beim Schneiden ausläuft.

Kartoffeln und Spargeln im ausgeschalteten Backofen warmhalten.

Ostermenu_Lamm

pure food Schokoladeküchlein mit Beeren

  • 4 Hühnereier
  • 100g Rohmilch-Butter (ersatzweise Bio-Butter)
  • 150g Zartbitter Schokolade (mind. 72% Kakaogehalt)
  • eine Prise Salz
  • ca. 200g reife Bio-Erdbeeren
  • ca. 4 EL Bio-Erdbeer-Konfitüre

Backofen auf 150°C erhitzen. Eine Springform mittelgrosse Springform (19cm) mit Backpapier auslegen und Seitenränder mit Butter bestreichen. Oder 4 kleine Portionen-Springformen vorbereiten.

Eier trennen und Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen. Butter leicht erwärmen, damit sie gut zu vermischen ist. Schokolade schmelzen. Butter und Eigelbe mit Handmixer gut verrühren, geschmolzene Schokolade dazugeben und nochmals gut mixen.

Von Hand ein Viertel der steifen Eiweissmasse gut unter die Schokolademasse mischen. Den Rest der steifen Eiweisse vorsichtig unter die Masse heben bis alles schön luftig und gleichmässig verteilt ist.

Masse in Springform abfüllen und gleichmässig verteilen. Portionen 20 Minuten backen, grössere Springform ca. 25 Minuten backen. Garprobe mit Holzstäbchen machen. Es darf ganz wenig Masse daran kleben bleiben. Ueberbacken macht den Kuchen trocken.

Kuchen abkühlen lassen und mit Beeren und Konfitüre garnieren.

Ein bisschen Schokolade schadet nicht

Osterhase

Als ursprüngliches Symbol auf bemalten Ostereiern hat er sich einen Namen gemacht: Herr Hase. Was er aber so wirklich mit dem Osterfest zu tun hat, ist vielen nicht ganz klar – und vielleicht auch gar nicht so wichtig. Hauptsache, wir mögen ihn. Das tun wir und verschlingen am Fest der Auferstehung meist nicht nur einen von den Hoppelgetieren  – eher in der süssen, als der salzigen Variante. Denn was gibt es schöneres, als herzhaft in ein Hasenohr zu beissen? Sündige Gefühle mal ganz aussen vor gelassen, denn sooo ungesund ist die süsseste aller Verführungen auch nicht.

Dies gilt zumindest für die dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70 Prozent. Dass sie die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere Schlaganfällen, senken kann, dürfte mittlerweile bekannt sein. Grund dafür ist die im Kakao enthaltene Flavonoiden, die sich günstig auf Blutgefässe und Blutdruck auswirken. Flavonoide sind Pflanzenfarbstoffe und schützen Pflanzen vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie sind fähig, Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) im Körper unschädlich zu machen und sind ebenfalls in Äpfel, Randen und Rotkohl vorhanden.

Stressfreie Ostern

Kürzlich berichtete 20 Minuten, dass schwarze Schokolade sogar Stresssymptome mildern kann. Wie 20 Minuten mitteilt, beweisen Wissenschaftler der Universitäten Bern und Zürich, dass die Kakaostoffe die Ausschüttung von Stresshormonen senken. Eine Studie zeigt, dass Personen, welche dunkle Schokolade gegessen haben, in einer Stresssituation geringeren Anteil von Cortisol und Adrenalin, beides als Stresshormone bekannt, vorweisen. Je höher der Flavonoid-Gehalt im Blut, desto geringer der Hormonanstieg.

Solche Resultate hören wir doch gerne. In diesem Sinne wünsche wir schöne und vor allem stressfreie Ostertage.

Olympische Spiele oder X-Games? Wie sich der Klassiker verjüngen möchte

Seit dem Anfang des 21. Jahrhunderts versuchen die Olympischen Spiele sich und ihr Sportprogramm zu verjüngen, um auch bei der Jugend wieder relevant zu sein und neue Fans zu gewinnen, die sonst nur bei „jungen“ Events wie den X-Games zu finden wären. Zu diesem Zweck hat das Olympische Komitee rund um die Jahrtausendwende merkbar angefangen, die Spiele ins 21. Jahrhundert zu pushen, indem sie „Junge Sportarten“ in die Olympischen Spiele aufzunehmen begannen. Hier schauen wir uns diese Sportarten ein wenig genauer an:

Halfpipe Ski und Snowboard

Half Pipe SnowboardingErster Auftritt bei Olympia: Snowboard Halfpipe – 1998 in Nagano; Ski Halfpipe – 2014 in Sochi

Eine Halfpipe ist eine aus Beton, Holz, Metall oder Schnee konstruierte Sportanlage in Form einer in der Längsachse halbierten Röhre. In den 80er Jahren wurde die Snowboard-Bewegung stark von der Skateboard Kultur beeinflusst. Daher formten Anhänger meist selbst die ersten Versionen der Halfpipe, welche jedoch anfangs nicht viele Manöver zuließen. Erst die starke Entwicklung in den 90er Jahren veranlasste die Industrie spezifische Maschinen zu entwickeln, welche in relativ kurzer Zeit komplett symmetrische Konstruktionen ermöglichen. Moderne Wettkampf-Halfpipes werden mit an Pistenraupen montierten Fräsen aus Schnee und Eis hergestellt. In einer Halfpipe zeigen die Sportler Sprünge, Tricks und Manöver. Punkte gibt es für den Schwierigkeitsgrad und die Ausführung aller Aktionen. Alle Punkte einer Fahrt werden am Schluss addiert um den Sieger zu ermitteln

 Bordercross und Ski Cross

SkicrossErster Auftritt bei Olympia: Boardercross – 2006 in Turin; Skicross – 2010 in Vancouver

Beim Skicross wie beim Bordercross wird auf einem mit Sprüngen, Wellen und Kurven aus Schnee versehenen Kurs gefahren, bei dem je vier Fahrer gleichzeitig starten. Die Fahrt ist rasant und es kommt auch öfters mal zu Körperkontakt und zu Stürzen. Auch diese Disziplinen haben ihre Ursprünge in USA. Der Skicross Weltcup fand erstmals 1998 in Europa statt. Die Aufnahme der Disziplinen in die Olympischen Spiele sorgte schließlich für eine sehr schnelle weltweite Verbreitung in den letzten 8-10 Jahren.

 Slopestyle Ski und Snowboard

aerials skiErster Auftritt bei Olympia: 2014 in Sochi

Slopestyle oder „Hindernissparcours“ ist eine junge Extremsportart die sich aus Freeski und Snowboard Slopestyle entwickelt hat. Die Athleten befahren dabei einen Parcours mit Sprüngen und anderen Hindernissen und führen dabei verschiedene Tricks und Manöver durch. Eine Jury bewertet die gezeigten Tricks nach Schwierigkeit und Style. Slopestyle-Tricks können grob in vier Kategorien eingeteilt werden: Spins (Drehungen um die vertikale Körperachse), Grabs (Griff an den Ski), Grinds (Trick auf dem Rail) und Flips (Drehungen um die horizontale Achse, wie z.B. Salti).

BMX Biking

teenagers on bicyclesErster Auftritt bei Olympia: 2008 in Peking

Nicht nur im Wintersport haben die Olympischen Spiele ihre Verjüngungskur angesetzt, auch die Sommerspiele bekamen eine Auffrischung. BMX stammt aus den 1960ern aus Kalifornien. Inspiriert wurde es durch die Sportart Motocross. Zumal die „low-tech“ Version BMX viel billiger auszuüben war, wurde sie schnell sehr beliebt und nahezu weltweit verbreitet. Das Prinzip ist simpel: 8 Fahrer liefern sich ein Rennen auf einer Piste übersäht mit Hindernissen, Sprüngen und engen Kurven.

Durch die Lüfte – Sepak Takraw und Slamball

Sepak Takraw

Wer beim Beachvolleyball den Ball am liebsten mit einem Fallrückzieher ins gegnerische Feld befördert, sollte einen Blick auf Sepak Takraw werfen. Das Rückschlagspiel mit thailändischen und malaysischen Wurzeln gleicht einer Mischung aus Volleyball, Kung-Fu und Fussball, bei dem der geflochtene Ball auf spektakulärste Art und Weise übers Netz gekickt wird. Aber schau dir das Video selbst an. Bruce Lee wäre beeindruckt.

http://www.takraw.ch/

 

 

Slamball

Noch höher fliegen die Spieler von Slamball durch die Luft, wenn auch mit Unterstützung von sprungkräftigen Trampolins. Die Mischung aus Basketball, American Football und einer Prise Kunstturnen stammt aus den USA und ermöglichst sowohl kreative als auch atemberaubende Spielzüge – Verletzungsgefahr inbegriffen.