Die Zukunft des Fussballs

Soccer Player in Action

Die WM 2014 in Brasilien ist schon wieder passé. Bei keinem anderen Grossanlass passt das Sprichwort: „Was des einen Freund – ist des anderem Feind“ besser als hier. Endlich wird der Freundin wieder mehr Zeit und Zuneigung gewidmet, der Fernseher läuft abends nicht mehr bis Mitternacht und auch die Langstrasse ist wieder frei von jeglichen Fussball Fan-Shirts und stinkendem Müll. Was übrig bleibt sind Erinnerungen an laue Public Viewing Abende, weinende Neymars & co, lachende Deutsche und: ein seltsamer Spray

Ein Spray – der die ganze Welt verwirrt

Während in der Superleague und der Bundesliga Schiedsrichter ohne technische Hilfsmittel auskommen müssen, durften die Unparteiischen an der WM in Brasilien zu Hilfsmittel greifen. Nebst der erstmals eingesetzten Torlinientechnologie, kam der weisse Freistoss Spray wesentlich öfters zum Einsatz. Der Spray wurde in Argentinien hergestellt und wird in Südamerika schon länger eingesetzt. Die flüssige Substanz ist biologisch abbaubar und anscheinend für den Rasen harmlos. Der Schaum ähnelt einem Rasierschaum, der beim Aufsprayen nach 60 Sekunden wieder verschwinden sollte. Die Schiedsrichter tragen die kleine Dose im Hosenbund. Vor jedem Einsatz wird die Dose kräftig durchgeschüttelt, der Schiedsrichter bückt sich vor die Mauer und zieht seine Linie. Dies, um sicherzustellen, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen Schütze und Gegenspielern eingehalten wird. Ob in Italien, Japan oder der Elfenbeinküste, alle Zuschauer haben sich wohl beim Eröffnungsspiel gefragt, was der Schiedstrichter mit diesem Rasierspray will. Für uns mag es wohl lustig sein, wenn sich die Refrees direkt vor die Spieler bücken, um die Freistosslinien zu ziehen – oder aber auch über die Schuhe eines Spielers, wie beim Eröffnungsspiel über den Schuh von Luiz Gustavo. Nicht alle haben aber Freude an dem neuen Wunderspray. Durch die ganze Prozedur verlangsame sich der Spielfluss und man fürchtet auch um die Autorität des Unparteiischen. Der Spray wird an grösseren Turnieren nun immer zum Einsatz kommen, in den einzelnen Ligen aber vorerst noch kein Thema sein.

Torlinientechnologie

War der Ball drin oder nicht? Eine so häufig diskutierte und im Fussball meist entscheidende Frage. Dies sagte sich auch die deutsche Firma Goal Control und entwickelte daraufhin die erste offiziell lizenzierte Torlinientechnologie. Während der WM in Brasilien kam sie zum Einsatz. Aber wie genau funktioniert diese Torlinientechnologie überhaupt? GoalControl basiert auf insgesamt 14 Hochgeschwindigkeitskameras, die rund um das Spielfeld sowie am Stadiondach verteilt sind. Jedes Tor wird von sieben dieser Kameras überwacht. Die Kameras kommunizieren mit einem Hochleistungscomputer, der alle irrelevanten Faktoren wie Spieler oder Schiedsrichter ausblendet. Im Fokus liegt ausschließlich der Ball. Dieser wird pausenlos verfolgt und seine Position dreidimensional erfasst, sobald er sich einem der beiden Tore nähert. Gestützt wird dieser Prozess durch 500 Bilder, welche die Kameras pro Sekunde generieren und die im Anschluss der Analyse zur Verfügung stehen. Hat der Ball die Torlinie in vollem Umfang überschritten, erhält der Schiedsrichter innerhalb einer Sekunde ein entsprechendes Signal auf seiner Uhr angezeigt. Die Genauigkeit der Ballposition wird auf fünf Millimeter angegeben. Das Prinzip Kameraüberwachung und 3D-Rekonstruktion hat sich gegen die Magnetfeldstrategie durchgesetzt. Dünne Kabel, die im Rasen verlegt sind, erzeugen ein schwaches Magnetfeld direkt unter der Torlinie. Sobald ein Ball, der mit einem entsprechenden Chip ausgestattet ist, die Torlinie und damit das Magnetfeldvollständig überschreitet, erhält der Schiedsrichter wie bei GoalControl eine Meldung auf seine Uhr. Aus finanziellen Gründen setzt zurzeit nur die englische Premier League auf die Torlinientechnologie.

Digitaliserung der schönsten Nebensacher der Welt

Die neusten Technologien gehören bereits zum Fussball. Bei einer Auswechslung eines Spielers wird zum Beispiel angezeigt, wie viele Kilometer dieser zurückgelegt hat. Dies nur dank höchstmodernen GPS Systemen oder einem Chip, der in den neusten Fussballschuhen versehen ist. Gemessen werden Anzahl Sprints, Geschwindigkeit und zurückgelegte Kilometer während der ganzen Partie. Nur so wussten wir, wie schnell (37 km/h) Robben tatsächlich unterwegs war bei seine Solo zum 5:1 gegen die Spanier. Die FIFA hat noch nicht genug von der neuen Technologie und möchte sich stetig verbessern und mit dem Zeitalter gehen. «Wenn es darum geht, ob es ein Elfmeter oder kein Elfmeter war, innerhalb oder außerhalb des Strafraums, ein Foul oder kein Foul, kann der Coach intervenieren.» Wie im Tennis soll der Trainer die Möglichkeit auf eine „Challange“ erhalten. Der Schiedsrichter wird dann die Szene auf einem Monitor anhand der TV-Bilder beurteilen. Mit dieser Hilfe solle es «mehr Gerechtigkeit» geben, erklärte Joseph Blatter. Was uns fussballtechnisch auf internationaler Bühne in Zukunft noch alles erwarten wird, zeigt sich wieder in zwei Jahren an der EM in Frankreich. Bis dahin wünsche ich allen noch einen schönen, WM-freien Sommer.

„Ich möchte den Kindern eine Pause vom Zucker und von Fertigprodukten gönnen“ – Interview mit Jens von Francheville

In meinem Beitrag „Die jüngere Generation ist dicker“ vom 3. Juli habe ich darüber berichtet, dass die heutige Generation so schwer ist wie ihre Eltern 15 Jahre später. Zudem habe ich mich auf die Aussage von Margreth Chan, der Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, bezogen, die mit ihrer Aussage „Ein Teil der Welt isst sich im wahrsten Sinne zu Tode“ die viel zu billige Fertignahrung sowie überzuckerte Getränke und Lebensmittel kritisierte. Diese Faktoren dürften auch die Ursache für die schlechte Gesundheit bei jüngeren Menschen sein. Verherrlicht werden durch die Lebensmittelindustrie Fertigprodukte, die schnell in den Ofen und die Mikrowelle geschoben werden können und den angeblichen Vorteil haben, Zeit für Anderes, Wichtigeres zu gewinnen. Ein Trugschluss meiner Meinung nach, denn Gemüse zu schälen oder schnippeln, kostet uns nicht mehr Zeit. Doch das Bewusstsein für Lebensmittel wird nicht gefördert und der kritische Blick auf die Food Facts und Inhaltsstoffe der Produkte verschwindet. Blind vertrauen wir der Nahrungsmittelindustrie. Die Gesundheit der Konsumenten liegt den Lebensmittelherstellern wenig am Herzen.  Schlussendlich ist es ein knallhartes Geschäft, das sich am Gewinn und nicht an der Gesundheit der Konsumenten orientiert. Ebenso haben die Pharmakonzerne kein Interesse an gesunden Menschen, denn diese brauchen ihre Medikamente und Präparate nicht.

Jens von Franchevilles Food Konzept

Einer, der sich für die Gesundheit der Jugend einsetzt und Fertiggerichte sowie überzuckerte Lebensmittel aus der Küche verbannt hat, ist Jens von Francheville, der in Zumikon für den Hort des Schulhauses Juch, das Schulzentrum Farlifang und weitere Mittagstische täglich rund 130 Kinder bekocht.

Jens von Francheville

Seit gut einem halben Jahr hat er anhand eines Food Konzeptes die Produkte umgestellt. Jens von Francheville, der zu Hause auf die frische und biologische low-carb-Küche  setzt, achtet bei seinen Gerichten auf eine moderne, gesunde und zahnschonende Ernährung. Er verzichtet in der Hortküche auf sämtliche Zusatzstoffe wie beispielsweise Aromat oder Hefeextrakte. Des Weiteren gehört Zucker nicht in sein Repertoire genau so wenig wie industriell verarbeitetes Salz. Er verwendet ausschliesslich Meersalz. Weizen und Weizenprodukte werden von Urdinkelprodukten abgelöst. Bio-Milchprodukte werden angeboten und keine überzuckerten Joghurts, die mit Inhaltsstoffen versehen sind. Auch an Kindergeburtstagen werden die Kinder nicht mit Süsswaren überschwemmt, sondern erhalten anstatt einem Schoggiriegel eine Stifte-Box oder einen neuen Schreiber.

Gesundheit der Kinder steht im Zentrum

„Das Grundziel meines Konzeptes ist, dass wir alle gesund sind und dass ernährungsbedingte Krankheiten und Autoimmunerkrankungen verhindert werden können“, sagt von Francheville. „Wir müssen keinen künstlichen Zucker zu uns nehmen, denn unser Körper kann aus der zuckerfreien Nahrung selbst Zucker herstellen“, erklärt der Koch den Verzicht auf Zucker. „Vielen Kindern sieht man an, dass sie das zuckerreiche Essen und Fertigprodukte nicht vertragen. Sie sind oft erkältet. Das Übergewicht ist ein weiterer Nebeneffekt der schlechten Ernährung.“

Positives Feedback von Eltern und Kindern

„Ein grosser Teil der Eltern haben die Umstellung der Produkte und den Verzicht auf Zucker, Weizenprodukte und Fertigprodukte positiv aufgenommen. Ich habe viele E-Mails von Eltern  erhalten, die es super finden, dass endlich einmal etwas gegen die schlechte Ernährung unternommen wird“, freut sich von Francheville. „Die Kinder mögen mein Essen und merken die Veränderung fast gar nicht. Sehr glücklich war ich über  die Rückmeldung eines Kindes, das mir gesagt hat, dass es noch nie so leckeres Gemüse gegessen hat.“ Kinderwünsche wie Pizza oder Hamburger versucht der Koch mit einer entschärften Variante, also Pizza aus Dinkelteig oder Burger aus Biofleisch zu verwirklichen.

Eine Pause vom Zucker

„Ich weiss, dass die Kinder zu Hause teilweise wieder Fertigprodukte oder überzuckerte Getränke, Riegel oder Joghurts zu sich nehmen. Sie werden durch die manipulative Lebensmittelindustrie auf Zucker konditioniert, denn in allen Fertiglebensmitteln steckt sehr viel Zucker. Ich möchte durch die Umstellung der Produkte im Hort den Kindern eine Pause vom Zucker gönnen. 30 Gramm weniger Zucker am Tag machen einen Unterschied“, sagt von Francheville.

Es gab aber auch nicht ausnahmslos positive Feedbacks zu von Franchevilles Food Konzept. „Die Kinder essen nun weniger Fruchtquarks, weil es ihnen zu wenig süss ist. Erschreckend fand ich die Reaktion einer Mutter, die sich gegen dieses Food Konzept aussprach, da für sie nur wichtig war, dass ihre Tochter satt gefüttert wird, egal mit welchen Produkten. Schockierend finde ich den Trend, dass Schüler mit einer Tüte Chips auf dem Pausenplatz stehen und das Fertigprodukt zusammen mit Klassenkameraden zum Znüni essen“.

Das Essen wird besser, der Preis bleibt

Die Bedenken einiger Eltern, dass durch die Bioprodukte das Mittagsmenu teurer wird, konnte Jens von Francheville aus der Welt schaffen. „. Die Kinder bekommen weniger grosse Fleischportionen, dafür aber qualitativ hochwertiges Biofleisch.  Ich konnte durch das gute Kostenmanagement zeigen, dass das Essen den gleichen Preis behält, aber besser wird.“

Ein Food-Konzept rein nach Paleo-Massstäben wäre laut von Francheville nicht möglich. Viele wüssten nicht, was Paleo genau sei, brächten es mit viel Fleischessen in Verbindung und hätten das Gefühl, es sei eine extreme Ernährungsform. Es würde wohl noch mehr Erklärungsbedarf benötigen als von Franchevilles Food Konzept jetzt schon braucht.

Verständnis, Mühe und Durchhaltevermögen

„Ein Schokoriegel schadet doch nicht“ – dieser wiederkehrende Satz aus dem Mund von Eltern oder Betreuern  verärgert von Francheville, weil er gegen seine Überzeugung steuert und seine Mühe, den Kindern gesunde Mahlzeiten zu bereiten, nicht würdigt.  „Natürlich meinen es die Betreuer oder Eltern nicht böse, aber es zeigt das fehlende Bewusstsein für Lebensmittel. Ich war zu Beginn hochmotiviert das Konzept zu realisieren und durchzusetzen. Meine Ideen wurden durch die Betreuer und die Eltern gut aufgenommen, aber ich habe gemerkt, dass es viel Zeit und Verständnis meinerseits beansprucht, um einen Wandel in Gange zu bringen. Man muss sich mehr Mühe geben, nachhaken, aktiv sein und nicht aufgeben, um etwas verändern zu können. Klar ist es anstrengender 20 Kilo Kartoffeln zu schälen als Tüten zu öffnen, aber ich mache es gerne, weil ich davon überzeugt bin.  Auch die Eltern merken langsam, dass das Konzept simpel und nicht kompliziert ist“, sagt von Francheville mit einem Lächeln.

Sommerzeit – Beerenzeit!

Frische Beeren Früchte Hintergrund

Ob Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Heidelbeeren: die kleinen, runden, süssen, saftigen Früchtchen sind nun reif und gehören in die Sommerzeit. Auch wenn der Sommer in der Schweiz bislang etwas durchzogen war  –  mit ein paar Beeren zum Naschen scheint bei mir die Sonne wieder.

Verführerische Erdbeeren

An erster Stelle im Ranking stehen bei Herr und Frau Schweizer die Erdbeeren. Man stelle sich folgendes Szenario vor: ein kuschliges Sofa, ein frischverliebtes Paar und – eine Schüssel voller Erdbeeren! Vorzugsweise mit Schlagrahm oben drauf und der romantische Abend ist perfekt! Abgesehen vom Schlagrahm sind die Erdbeeren zudem ein idealer Schlankmacher. Sie erhalten viel Wasser und kaum Kalorien ( 32 kcal/100). Durch die Asparaginsäure regen sie den Stoffwechsel an und wirkend entschlackend. Ausserdem drängen sich die Erdbeeren im Vergleich zu anderen Früchten durch ihren hohen Vitamin C Gehalt auf – sogar mehr als Zitronen und Orangen. Mit 120 Gramm Erdbeeren kann mal also bereits den Tagesbedarf an Vitamin C decken.

Johannisbeeren – bitter aber gesund!

Eine weitere Vitamin C Bombe sind die Johannisbeeren (besonders die schwarzen Beeren). In roter, weisser oder schwarzer Pracht warten Johannisbeeren meistens länger im Regal auf einen potenziellen Käufer als die Favoriten Erdbeeren oder Himbeeren. Zu Unrecht – wenn es nach der Gesundheit geht. Die Ursache dafür wird wohl der säuerlich-bittere Geschmack sein. Neben Vitamin C enthalten die Johannisbeeren auch Phenolsäuren und Flavonoide, welche Ablagerungen von Cholesterin an den Arterienwänden vorbeugt und so das Risiko von Bluthochdruck und Herzinfarkten reduziert. Auch an Ballaststoffen mangelt es nicht, die ebenfalls zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen und die Verdauung fördern. Johannisbeerensaft soll ausserdem ein Geheimrezept gegen Herpes Bläschen auf den Lippen sein.

Himbeere –  perfekte Beere für die Frau

Ob die Himbeere selber oder die Blätter, aus denen sich feine Tees zubereiten lassen, diese Beere hat es in sich! Nebst entzündungshemmenden und blutreinigenden Wirkungen hat sie ausserdem einen positiven Einfluss auf frauenspezifische Leiden. Die Beere wird gerne bei Beschwerden des Verdauungssystems wie z.B Durchfall oder Blähungen eingesetzt, zur Regulierung des weiblichen Zyklus und Erleichterung der Geburt. In der Naturheilkunde wird die Himbeere als Mittel gegen fiebrige Erkrankungen eingesetzt, sie soll sehr schweisstreibend wirken und somit das Fieber senken. Erfreulicherweise braucht man sich bei gekauften Himbeeren keine Sorgen um eine Belastung mit Pestiziden zu machen. Die Himbeeren sind so sensibel, dass sich das Spritzen mit Pestiziden gar nicht anbietet.

Exoten erobern Europa

Sie sind teuer, exotisch und versprechen viel. So genannte Superfrüchte wie Açai, Acerola, Goji oder Noni sind in den letzten Jahren immer vermehrt in den Schlagzeilen. Sie sollen den Alterungsprozess beschleunigen, Übergewicht bekämpfen uns ausserdem bei Diabetes, Bluthochdruck und Krebs helfen. Die Açai Beere stammen aus dem Norden Brasiliens. Schon früher haben die indigenen Völker am Amazonas die Schätze der Acaipalme entdeckt und tranken vorallem den Saft aus den Palmbeeren. Heute findet man in ganz Brasilien immer wieder eine Bar, die Açai als Saft anbietet – pur oder kombiniert mit allem, was der brasilianische Früchtegarten anzubieten hat. Die meisten Brasilianer gönnen sich aber ein Açai na tigela – eine Art Sorbet aus Açai-Pulpe, mit Bananenscheiben, Erdbeeren und knusprigem Müesli.  Als die US Talkmasterin Oprah Winfrey die Açai Beeren als Superfood vorstellte, hat sie damit in den USA einen richtigen Boom ausgelöst, der mittlerweile auch Europa erreicht hat.  Aber was ist denn nun so besonders an den Açai Beeren? Dank der vielen Antioxidanten sollen sie helfen, jünger auszusehen; Falten vorbeugen, die Verdauung anregen und so die Kilos automatisch purzeln zu lassen…hört sich gut an, wissenschaftlich bewiesen ist allerdings noch nichts – obwohl viele Hersteller damit werben. Wie alle anderen Beeren enthalten auch die Açai Beeren viele Vitamine, Mineralien und essentielle Fettsäuren wie zum Beispiel Öl und Linolsäure.

Das Hauptanbaugebiet der Goji Beeren liegt in Zentralchina. Damit alle reichhaltigen Wirkstoffe der Goji Beeren enthalten bleiben, werden diese nach der Ernte zum schonenden Trocknen an die Sonne gelegt. Die getrockneten Beeren finden ihre Verwendung dann vor allem im Müsli sowie in Suppen. Sie können aber auch zu Tee und Säften verarbeitet werden.

Goji – die rote Wunderbeere aus Asien

Die Goji Beeren werden sehr hoch eingestuft, da sie ein hohes Maß an verschiedenen wertvollen Inhaltsstoffen aufweisen. So ist auch eine einzigartige Gruppe von bioaktiven Molekülen, nämlich die Lycium-Barabrum-Saccharide in Goji Beeren erforscht wurden. Desweiteren zeichnen sich Goji Beeren durch ein hohes Maß an Vitamin C, einem Vitamin B Komplex bestehend aus Vitamin B1 und B2 aus. Hinzukommt Vitamin E, über 19 Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, Eisen, Kupfer und Mangesium. Diese Zusammensetzung macht die Beere so besonders. So werden Gojis neben der Förderung zur Gesundheit vor allem auch in der Kosmetik zum Anti Aging geschätzt. Durch ihre antioxidativen Eigenschaften wirkt sie zellschützend, so dass sie möglicherweise den Alterungsprozess verlangsamen kann. Goji-Beeren sind ausserdem ein hervorragender Snack für Sportler und Menschen, die ihre Fitness lieben, da die Polysaccharide der Goji-Beeren die Leistungsfähigkeit der Muskulatur erhöhen. Die Goji-Polysaccharide sind einerseits beim Abtransport von Stoffwechsel-Abfällen wie zum Beispiel Milchsäure behilflich, die sich bei sportlicher Betätigung in den Muskeln ansammelt. Andererseits fördern die Polysaccharide auch die Glykogen-Einlagerung in die Muskulatur und reduzieren gleichzeitig den oxidativen Stress im Muskel, was dazu führt, dass der Muskel mehr Leistung bringen kann. Auf diese Weise kann der regelmässige Verzehr von Goji-Beeren zu höherer Fitness, mehr Muskelkraft und besserer Ausdauer führen.

Quellenhinweise: www.eatsmarter.de / www.gesundheit.de